Lehramt Sekundarstufe

Das Bachelor- und Masterstudium für das Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung qualifiziert für den Einsatz in allen Schultypen der Sekundarstufe (NMS, AHS, BHS, BMS, BS, PTS …).


Bachelorstudium: 8 Semester / 240 ECTS-Anrechnungspunkte
Masterstudium: 4 Semester / 120 ECTS-Anrechnungspunkte

Es sind entweder zwei Unterrichtsfächer oder ein Unterrichtsfach und eine Spezialisierung zu wählen.

Folder Lehramststudium Sekundarstufe Allgemeinbildung

Zulassung

Zulassungsverfahren Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe

Im Bereich der Sekundarstufe sind zwei Fächer oder ein Fach in Kombination mit einer Spezialisierung zu wählen. Alle Studienangebote im Entwicklungsverbund Süd-Ost finden sie unter: www.lehramt-so.at .

In Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Graz bietet die KPH Graz folgende Studien an:

  • Unterrichtsfach Katholische Religion in der Sekundarstufe
  • Spezialisierung Vertiefende Religionspädagogik für die Primarstufe
  • Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung

Modul A

  • Zeitraum: 1. März bis 15. Mai 2019
  • Registrierung auf dem Anmeldeportal www.zulassunglehramt.at
  • Anlegen eines Benutzerkontos
  • Absolvierung des Online-Self-Assessments
  • Auswahl des Studienortes KPH Graz, in der Folge bekommen Sie eine Einladung zu Modul B.

Modul B

  • Computerbasierter Zulassungstest
  • Sie bekommen von der KPH Graz eine Einladung zu einem der folgenden Termine:
    • 28. Juni 2019
    • 1. Juli 2019
  • Wenn Sie die Nachricht bekommen, dass Sie das Modul B positiv absolviert haben, müssen Sie beim Anmeldeportal www.zulassunglehramt.at den Antrag auf Zulassung zum Studium an der KPH Graz einbringen.

Modul C

  • Für die Zulassung zum Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe ist kein Modul C vorgesehen.

Die allgemeine Hochschulreife muss durch ein Maturazeugnis, eine Berufsreifeprüfung oder eine Studienberechtigungsprüfung nachgewiesen werden.

Folder Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung

Curricula

Durchführungsbestimmungen Bachelorarbeit

Durchführungsbestimmungen zur Bachelorarbeit im Bachelorstudium für das Lehramt Sekundarstufe AB

Unterrichtsfach Katholische Religion

Unterrichtsfach Katholische Religion

In Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Graz wird ein Bachelor- und Masterstudium für das Unterrichtsfach Katholische Religion in der Sekundarstufe angeboten. Das Lehramt qualifiziert zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts in der Sekundarstufe.
Die Studien umfassen eine fundierte Ausbildung in allen theologischen Fachbereichen. Sie vermitteln religiöses Orientierungswissen, fördern die theologische Frage- und Argumentationsfähigkeit. So ermöglichen sie den Erwerb von religiösen, ethisch-moralischen, personalen und sozialen Kompetenzen. Zugleich vermitteln sie den Erwerb religionspädagogischer und religionsdidaktischer Kompetenzen und befähigen, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Bedeutung von Religion im schulischen Kontext und darüber hinaus zu thematisieren.
• Verstehen eigener und fremder Religionen und Kulturen
• Erarbeitung eigener Positionen und Standpunkte
• Erwerb (religions-)pädagogischer und fachdidaktischer Kompetenz
• Interessantes Berufsfeld als ReligionslehrerIn

Zusatzinformation: Pädagogisch-Praktische Studien und fachdidaktische Begleitung

Spezialisierung

Spezialisierung Vertiefende Religionspädagogik für die Primarstufe

Die Spezialisierung „Vertiefende Katholische Religionspädagogik für die Primarstufe“ (= Spezialisierung Religion) qualifiziert neben der Sekundarstufe zusätzlich zur Erteilung des Religionsunterrichts in der Primarstufe. Die Spezialisierung vermittelt Inhalte bzw. ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen Interreligiosität, Interkulturalität, Diversität sowie Persönlichkeitsbildung, Soziales Lernen und Beratung. Die Spezialisierung kann statt eines zweiten Faches oder als Erweiterungsstudium belegt werden.
Mit dem Unterrichtsfach Religion und der Spezialisierung Religion erwirbt der Absolvent / die Absolventin die Befähigung an allen Schultypen und in allen Schulstufen katholische Religion zu unterrichten.

Spezialisierung Inklusive Pädagogik

Die Spezialisierung „Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung“ im Lehramt für die Sekundarstufe qualifiziert für die spezifische pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten und psychosozialen Benachteiligungen in der Sekundarstufe.

Bildungswissenschaftliche Grundlagen

Bildungswissenschaftliche Grundlagen (Pädagogik, Psychologie, Erziehungswissenschaften, Soziologie …) tragen wesentlich zum Verstehen von Kindern und Jugendlichen bei, bieten aber auch wichtige Grundlagen für Lehren und Lernen allgemein, sowie wichtige Impulse, Kriterien und Reflexionsmöglichkeiten des eigenen Lehrer/in-seins.
Im Rahmen der Möglichkeiten bietet die KPH Graz auch einzelne Lehrveranstaltungen der BWG an.

Erweiterungsstudium

Sowohl das Unterrichtsfach Katholische Religion wie auch beide Spezialisierungen können als Erweiterungsstudium („Drittfach“) belegt werden: BAC-Studium mit 95 EC.

Anerkennungen

Anerkennung von Prüfungen

Gemäß Änderung des Hochschulgesetzes 2005, § 56 vom 1. Oktober 2017 (129. Bundesgesetz)

§ 56. (1) Auf Antrag der oder des ordentlichen Studierenden sind positiv beurteilte Prüfungen, soweit sie den im Curriculum vorgeschriebenen Prüfungen gleichwertig sind, vom für die studienrechtlichen Angelegenheiten zuständigen Organ bescheidmäßig anzuerkennen, wenn sie

1. an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung,
2. in Studien an einer anerkannten inländischen Bildungseinrichtung, deren Zugang die allgemeine Universitätsreife erfordert,
3. an einer berufsbildenden höheren Schule in den für die künftige Berufstätigkeit erforderlichen Fächern,
4. an einer Höheren Anstalt für Lehrer- und Erzieherbildung in den für die künftige Berufstätigkeit erforderlichen Fächern,
5. an allgemeinbildenden höheren Schulen unter besonderer Berücksichtigung der musischen oder der sportlichen Ausbildung in künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen sowie in sportlichen und sportlich-wissenschaftlichen Fächern oder
6. an österreichischen Konservatorien mit Öffentlichkeitsrecht
abgelegt wurden. Die an einer inländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder an einer anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung eines EU- oder EWR-Staates für ein Fach abgelegten Prüfungen sind für das gleiche Fach im weiteren Studium desselben Studiums an einer anderen inländischen Universität jedenfalls anzuerkennen, wenn die ECTS-Anrechnungspunkte gleich sind oder nur geringfügig abweichen.


Prozedere für das Erlangen von Anerkennungen:

1. Vorlage eines Antrages in der Studienabteilung:
IL Mag.a Dr.in Susanne Herker, Institut für Primarstufe, Elementarpädagogik & Inklusion
IL Prof. Johann Neuhold, Institut für Religionspädagogik und Katechetik für das Lehramt Religion

2. Für jede absolvierte Lehrveranstaltung an einer tertiären Bildungseinrichtung ist erforderlich:

  • kurze inhaltliche Beschreibung auf einem Beiblatt
  • Zeugnis(se) in Kopie als Beilage zum Antrag
  • Vorlage des Zeugnisses/der Zeugnisse im Original bei der Einreichung.

3. Für Einreichungen von BHS, BAKIP, BASOP sowie Kollegs ist erforderlich:

  • Abschlusszeugnis und Maturazeugnis
  • Zeugnis(se) in Kopie als Beilage zum Antrag
  • Vorlage des Zeugnisses/der Zeugnisse im Original bei der Einreichung

BAKIP/BAfEB Anerkennungen

4. Der Antrag wird geprüft und ein positiver bzw. negativer Bescheid in PH-Online ausgestellt.

5. Der Bescheid wird in Ihrem PH-Online-Akt abgelegt.

Antrag auf Anerkennung von Studien (DOC, 100 KB)

Beurlaubung

Beurlaubung

Auszug aus dem Hochschulgesetz 2005 i.d.g.F. 1.Oktober 2017, § 58

§ 58. (1) Studierende sind auf Antrag für ein oder mehrere Semester wegen
1. Leistung eines Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienstes oder
2. Erkrankung, die nachweislich am Studienfortschritt hindert, oder
3. Schwangerschaft oder
4. Kinderbetreuungspflichten oder anderen gleichartigen Betreuungspflichten oder
5. Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres
bescheidmäßig zu beurlauben. Weitere Gründe können in der Satzung festgelegt werden.
(2) Die Beurlaubung ist bis längstens zum Beginn des jeweiligen Semesters zu beantragen. Bei unvorhergesehenem und unabwendbarem Eintritt eines gesetzlichen Beurlaubungsgrundes kann die Beurlaubung bis längstens zum Ende der Nachfrist des jeweiligen Semesters beantragt werden.
(3) Die Beurlaubung wirkt für alle Studien der Bildungseinrichtung, an welcher diese beantragt wurde und bei gemeinsam eingerichteten Studien für alle Studien der beteiligten Bildungseinrichtungen.
Während der Beurlaubung bleibt die Zulassung zum Studium aufrecht. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, die Ablegung von Prüfungen sowie die Einreichung und Beurteilung wissenschaftlicher sowie künstlerischer Arbeiten ist unzulässig.

Antrag auf Beurlaubung
Der unterschriebene und begründete Antrag auf Beurlaubung ist bis zum Beginn des Semesters, für das die (erstmalige) Beurlaubung beantragt wird, beim zuständigen Organ für studienrechtliche Angelegenheiten (Institutsleitung) einzubringen. Dieses Organ entscheidet über den Antrag.

Konsequenzen
Der Status "Studierender bzw. Studierende" bleibt trotz Beurlaubung bestehen.
Sind Studierende beurlaubt, müssen sie keinen Studienbeitrag bezahlen, sehr wohl aber den ÖH-Beitrag. Auch während der Beurlaubung können Studierende die Bibliothek und die Computerräume benützen. Die Mitversicherung bei Angehörigen und auch die studentische Selbstversicherung sind im Rahmen einer Beurlaubung nicht möglich.

Während einer Beurlaubung können Sie keine Familienbeihilfe beziehen.

Antrag auf Beurlaubung (PDF, 100 KB)

Abmeldung

Abmeldung

Abmeldung/Abgangsbescheinigung lt. § 60 HG 2005 vom 1. Oktober 2017 (129. Bundesgesetz)

§ 60. Beendet die oder der Studierende ein Studium, ohne das Studium erfolgreich abgeschlossen zu haben, so ist auf Antrag eine Abgangsbescheinigung auszustellen. Diese hat alle Prüfungen, zu denen die oder der Studierende in diesem Studium angetreten ist, und deren Beurteilungen anzugeben. Hinsichtlich der positiv beurteilten Prüfungen ist nur die positive Beurteilung anzugeben. Zur Unterstützung der internationalen Mobilität ist der Anschluss einer fremdsprachigen Übersetzung zulässig, wobei die Benennung der Pädagogischen Hochschule und des ausstellenden Organs nicht zu übersetzen sind.

Diese Abgangsbestätigung ist in der Studien- und Prüfungsabteilung zu beantragen, nachdem die schriftliche Abmeldung per Unterschrift per Abmeldeformular bekanntgegeben wurde.

Formular zur Abmeldung vom Studiengang

Ansprechperson

IL Prof. OStR. Johann Neuhold, BEd

IL Prof. OStR. Johann Neuhold, BEd

  • Leiter des Instituts für Religionspädagogik & Interreligiösen Dialog