Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

An jeder pädagogischen Hochschule ist vom Hochschulkollegium ein Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen einzurichten, dessen Aufgabe es ist, Diskriminierungen durch Organe der pädagogischen Hochschule auf Grund des Geschlechts sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der pädagogischen Hochschule in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. (HG § 21.2)

Dem Hochschulrat und dem Rektorat ist jährlich ein Tätigkeitsbericht des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen zu übermitteln.

Besondere Aufgabenstellung

Arbeitskreis

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen hat gemäß § 21 Hochschulgesetz folgende Aufgaben:

  • Entgegenwirken von Diskriminierung durch Hochschulorgane,
  • Beratung und Unterstützung von Hochschulorganen und Hochschulangehörigen in Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Frauenförderung,
  • Ausübung der Informations-, Mitwirkungs- und Kontrollrechte in Gleichbehandlungsfragen und in Personalangelegenheiten,
  • Einholung von Gutachten, Stellungnahmen und Auskünften facheinschlägiger Expert*innen,
  • Anrufung des Hochschulrates der KPH Graz oder des zuständigen Regierungsmitgliedes bei begründeter Annahme, dass die Entscheidung eines Hochschulorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund des Geschlechts darstellt,
  • Implementierung des Gender-Mainstreaming-Anliegens auf allen Ebenen der Aus-, Fort- und Weiterbildung: „Gender-Mainstreaming ist die Strategie um Gleichstellung zu erreichen.“
  • Ausarbeitung eines jährlichen Tätigkeitsberichts für den Hochschulrat und das Rektorat der KPH Graz.

Neben dem Hochschulgesetz gelten für die Tätigkeit des Arbeitskreises unter anderen Art. 7 B-VG, das Gleichbehandlungsgesetz (BGBl I 2007/53) sowie die gegenständlichen Regelungen der Satzung.

Die Mitglieder des Arbeitskreises wirken bei der Behandlung der Personalangelegenheiten mit. Sie haben die Berechtigung, mit Einwilligung der Betroffenen Akteneinsicht zu nehmen.

Wofür ist der AK für Gleichbehandlungsfragen nicht zuständig?
Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist kein Entscheidungsorgan, sondern übt begleitende Kontrolle aus.

Dokumente

Frauenförderungsplan

Mit BGBl. II Nr. 16/2020 wurde die Verordnung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung betreffend Frauenförderungsplan für den Wirkungsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (FFP BMBWF) mit 28. Jänner 2020 kundgemacht.

Mit dieser auch für die pädagogischen Hochschulen geltenden Verordnung bekennt sich das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zu einer aktiven Gleichstellungspolitik. Diese umfasst die Integration der Geschlechterperspektive in Strukturen und Prozessen, ausgeglichene Geschlechterverhältnisse in allen Positionen und Funktionen sowie die Forderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Bediensteten.

Frauenförderungsplan (PDF)

Mitglieder

Arbeitskreis

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist ein im Hochschulgesetz vorgesehenes Kollegialorgan. Ihm gehören fünf Mitglieder aus folgenden Gruppen an:

  • ein von der Studienkommission entsandtes Mitglied

  • ein Mitglied, das die PV bestimmt

  • eine Mitglied aus dem Verwaltungspersonal

  • zwei Studierendenvertreter*innen

Prof.in Mag.a Britta Breser, M.E.S., Leitung
britta.breser-@-kphgraz.at

Prof. Bernhard Böhmer
bernhard.boehmer-@-kphgraz.at

Maria Anna Pötscher
maria.poetscher-@-kphgraz.at

Anna-Lena Horatschek
anna.horatschek-@-kphgraz.at

Bernhard Furtner
bernhard1.furtner-@-kphgraz.at

Ansprechperson

KPH Graz wird
PPH Augustinum.

Anders als du glaubst.

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